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Während des Jahres 2009 hatten wir Gelegenheit, in der Gärtnerei Luithle zu Auenstein, auf einer Fläche von etwa 5000m² Tomaten in verschiedenen Sorten unter Glas zu ziehen.
Der Anfang
Die Pflanzungen wurden mit der Aussaat Anfang Februar begonnen. Im April begannen die Veredelungsmassnahmen, bei welchen die Sorte „Rougella“ mit Wildtomatensetzlingen veredelt wurden. Jeweils eine Wildtomate in der Höhe von etwa10 bis 15 Zentimetern wurde am Stengel angeschnitten und mit einer entsprechend geschnittenen Rougella bepfropft. Insgesamt wurden etwas über dreitausend Pflanzen so behandelt. Jeweils direkt nach der Pfropfung wurden die Pflanzen mit einer speziellen Blütenessenzmischung besprüht, um den Prozess des Zusammenwachsens zu begünstigen. Darauf gekommen waren wir, als die ersten paar hundert Pflanzen, die gepfropft worden waren, ihre Köpfe alle am nächsten Morgen hängen liessen. Zuerst versuchten wir mit Rescue Tropfen von Edward Bach den Pflanzen zu helfen, jedoch ohne Erfolg. Daraufhin schlug Susanne vor, die Tomaten alle mit unseren eben erst hergestellten Essenzen vom Sommerberg zu besprühen, weil diese ja offensichtlich Pflanzen mit viel früher Wachstumsenergie darstellten. Bereits wenige Stunden nach der ersten Behandlung richteten sich die Tomatensetzlinge wieder auf und begannen ein kraftvolles Wachstum. So wurden daraufhin alle Pflanzen nach dem Pfropfen entsprechend behandelt... |
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Partytomaten - "Cherry"
Diese Sorte war eher ein Zufallsprodukt, da nach dem Abverkauf von entsprechenden Setzlingen in der Gärtnerei noch einiges an Pflanzen der Partytomaten übrig war, beschlossen wir, diese ebenfalls auszusetzen, um zu sehen, wie sie auf EM reagieren würden. In diesem fall hatten wir avber nicht etwa den Boden voprbereitet, sondern ausschliesslich wöchentlich einmal EM ins Gießwasser der Tropfbewässerung eingeleitet. |
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Diese gepfropften Setzlinge wurden in einem Anzuchthaus (unter Glas) weiter täglich mit unseren Essenzmischungen besprüht, gehätschelt und gepflegt.
Dies ging so lange, bis sie schliesslich, etwas spät, im Mai in ihr vorgesehenes Gewächshaus kamen. Dort ergab sich allerdings erstmal ein erhebliches Problem: Die Bewässerungsanlage versagte ihren Dienst. Es waren über den Winter einige fernsteuerbare Ventile und anderes Equipment zu Schaden gekommen. Die Reparatur liess dazu noch auf sich warten und die regelmässige Bewässerung von Hand konnte nicht gewährleistet werden, da der Gärtnerei dazu das notwendige Personmal fehlte. So hatten wir also das Problem, dass unsere sorgfältig gehätschelten "Babys" alle sehr trocken standen. Die ersten drei Wochen jedenfalls. jetzt ist es für Tomaten an sich ja kein so grosses Problem, trocken zu stehen, das ist in ihrer Heimat, den Anden, oft genug der Fall. Trotzdem rannte ich täglich mit einer Gießkanne (!) durch die Reihen und goß, immer mit EM und Blütenessenzen, die besonders trockenen Pflänzchen. Als dann endlich die Tropfbewässerung installiert und funktionstüchtig war, begann aber ein Rausch, den wir niemals vergessen werden. |
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Dreierlei Sorten: Rougella (links), Marzano (rechts) und veredelte Rougella (oben)
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